Als “Gastrokind” war Essen für mich einfach Genuss und pure Freude. Der gesundheitliche Aspekt rückte erst nach und nach in den Vordergrund. Anfangs machte ich falsch, was man falsch machen konnte. Trotz dem Versuch, mich bewusst gesund zu ernähren, saß ich Vormittags mit chronischen Magenschmerzen in der Vorlesung. (in meiner Unwissenheit kombinierte ich Saures mit Saurem, also zum Beispiel kalte Milch mit sauren Früchten oder Joghurt mit sauren Äpfeln und ungekochten Haferflocken.) Ich nahm sehr viel Rohkost zu mir und aß unentwegt, ohne meinem Magen-Darmtrakt die Zeit dafür zu geben, das alles zu verwerten.
Eines Tages während einer Kochstunde wurde es so schlimm, dass ich umkippte. Ich befragte diverse Diätologen und Ernährungsberater. Vermutet wurde eine Zöliakie- oder Laktoseunverträglichkeit. Nachdem sämtliche Unverträglichkeiten (sieben an der Zahl!) ausgeschlossen werden konnten, begab ich mich weiter auf die Suche und fand die Lehre, die mich seither begleitet und immer wieder aufs neue fasziniert: Die jahrtausende alte indische Lehre Ayurveda. Die Lehre eines langen, glücklichen und gesunden Lebens.
Damit begann die Ära des warm gekochten Frühstücksbreis. Porridge nahm Einzug in meine Welt. Schlagartig änderte sich mein Wohlbefinden, meine Gesundheit und mein Einstellung zum Essen.
Da in den Morgenstunden das Kapha-Dosha, mit den Eigenschaften schwer, träge und unbeweglich, vorherrscht, sollten wir unseren Körper demnach auch nicht mit schwer Verdaulichem belasten. Ganz im Gegenteil ist es erstmal enorm wichtig, ein großes Glas abgekochtes Wasser oder Ingwer-Zitronenwasser zu trinken, um unsere Wasserreserven wieder aufzufüllen, unser Verdauungsfeuer zu entfachen und unseren Körper dabei zu unterstützen, Ama (Stoffwechselrückstände, die durch die vorangegangene Verdauung entstanden sind) aus dem Körper zu transportieren. Wenn wir unser Morgengeschäft verrichtet haben, sollte ein Hungergefühl einsetzen. Das ist der richtige Zeitpunkt für einen leichten Brei oder - für Menschen mit guter Verdauung - einen frisch gepressten Gemüsesaft. (Pitta). Sollten wir keinen Hunger haben, sollten wir auch keine Nahrung zu uns nehmen. Da Fasten ja bekanntlich verjüngend auf unsere Zellen wirkt, ist es auch kein Problem, erst am späten Vormittag die erste Nahrung zu uns zu nehmen. Merke: Iss nur, wenn du Hunger hast!
In den Supermärkten gibt es mittlerweile ein Überangebot an Porridgemischungen. Viele Mischungen enthalten jedoch große Mengen an (verstecktem) Zucker. Da die meisten von uns verlernt haben, mit dem eigenen Körper zu kommunizieren und außerdem nicht wissen, welches Getreide am verträglichsten ist, können wir auch nicht wissen, was wir kaufen sollen.
Exakt aus diesem Grund haben wir Porridge Mischungen entwickelt, die wir deiner URNatur (Prakriti) anpassen. Je nachdem, ob du ein rastloses Eichhörnchen (VATA), ein selbstbewusster Wolf (PITTA) oder ein loyaler Braunbär (KAPHA) bist, gibt es unterschiedliche Zusammensetzungen von Getreide, Pseudogetreide, Superfood, Nüsse, Samen und Gewürzen.
Um zu wissen, welche Mischung für dich geeignet ist, stelle ich auf meinem Blog, unter der Rubrik “Dosha Test” einen gratis Dosha-Test zur Verfügung. Dieser Test dient lediglich der Orientierung.
Für eine ausführlichen Ernährungs- und Lebensstilberatung, bitte ich dich, mich via Mail oder Social Media zu kontaktieren. (weitere Angebote und Preise entnimm bitte ebenfalls der Rubrik “Beratung”)
Wenn man über sich selbst und seine Mitmenschen Bescheid weiß, kann man Krankheiten verhindern, Unwohlsein vermeiden, mehr Verständnis für sich selbst und sein Gegenüber aufbringen, seinen Körper fit und vital halten, die Kraft aufbringen, auch herausfordernde Zeiten zu meistern. Das Wissen über sich selbst ist der direkteste Weg zur Selbstliebe.
Zubereitung: Damit du Zeit gewinnen kannst, haben wir das Porridge bereits mit Ghee vorgeröstet. Du brauchst einfach nur noch 3-5 EL der Mischung in einen Topf geben, mit der doppelten Menge Pflanzenmilch aufgießen und ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen. Danach wegstellen und weitere 3 Minuten ziehen lassen. Solltest du auf Reisen sein oder aus einem anderen Grund keinen Herd in der Nähe haben, kannst du die Mischung natürlich auch einfach für mindestens 30 Minuten in der Milch deiner Wahl quellen lassen. Genießen und die Glücksboten in deinen Zellen aufnehmen.
Anregung: Unser Eichhörnchen Porridge für Menschen mit Vata Konstitution ermöglicht dir morgens einen perfekten Start in einen energiereichen Tag voller Erdung, Stabilität und Glückseeligkeit. Die Zusammenstellung der Gewürze wird dir dabei helfen, dein Verdauungsfeuer in der Früh zu entfachen und deinem Körper dabei helfen, die gesunden Nährstoffe zu verwerten. Durch die bewusste Zusammensetzung nach ayurvedischen Richtlinien wird dich der Getreidebrei durch deinen Tag tragen und dir auch bestimmt nicht im Magen liegen. Trotzdem wird er dich für 3-4 Stunden sättigen. Bis zum Mittagessen empfiehlt es sich, keine Zwischenmahlzeiten einzunehmen. Das Porridge kannst du natürlich auch mit in die Arbeit nehmen, damit du am Nachmittag einen gesunden Snack zur Hand hast. (falls das rastlose Eichhörnchen vom Hunger geplagt wird)
Wissenswertes: Da ich sehr viel Vata in meiner Urnatur (Prakriti) habe und auch berufsbedingt ständig mit hohem Vata zu kämpfen habe, zählt der warme Getreidebrei seit Jahren zu meinem fixen Morgenritual. Süß - sauer - salzig - ölig - befeuchtend - warm - gekochtbalanciert Vata aus. Als feingliedriges Eichhörnchen liebe ich natürlich Haselnüsse/Ghee (ölig) und die Geschmacksrichtung süß. Nutella zählt zu meinem absoluten Lieblings-Soulfood. Daher hab ich mich auch auf die Suche nach einer gesunden Variante der Haselnusscreme gemacht, um mit Glückshormonen versehen und voller Erdung in den Tag starten zu können. Getreide zählt auch zu der süßen Komponente des Geschmacks. Die Prise Steinsalz oder Algenblättchen erledigen die salzige Komponente und den sauren Geschmack bringe ich am liebsten mit Beeren oder einem Klecks Kokosjoghurt in mein Porridge.
Preis: 12,00€ / 700g
Pitta Porridge After Eight * Wolf * sättigend . kühlend . entzündungshemmend . besänftigend
Zubereitung: Damit du Zeit gewinnen kannst, haben wir auch das Pitta-Porridge bereits mit ein wenig Ghee (weniger als bei Vata) vorgeröstet. Du brauchst einfach nur noch 5 EL (je nach bevorstehender Aktivität) der Mischung in einen Topf geben, mit der doppelten Menge Pflanzenmilch aufgießen und ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen. Danach wegstellen und weitere 3 Minuten ziehen lassen. Solltest du auf Reisen sein oder aus einem anderen Grund keinen Herd in der Nähe haben, kannst du die Mischung natürlich auch einfach für mindestens 30 Minuten in der Milch deiner Wahl (Kokosmilch balanciert Pitta am besten aus, da kühlend) quellen lassen. Genießen und die Glücksboten in deinen Zellen aufnehmen.
Anregung: Unser Wolf Porridge für Menschen mit Pitta Konstitution wird dir morgens dabei helfen, ausgeglichen, gesättigt und gestärkt in den Tag zu starten. Wölfe haben stängig Hunger, da deren Stoffwechsel auf Hochtouren läuft. Daher kann die Portion ruhig etwas reichlicher ausfallen bzw. im Idealfall noch mit süßen Früchten oder unserem Granola verfeinert werden.
Wissenswertes: süß - bitter - zusammenziehend - kühlend - trocken - nährend balanciert Pitta aus. Die Wölfe unter uns werden daher mit unserem Pitta Porridge bestens versorgt. Leinsamen, Dinkel und Amaranth stillen den Heißhunger der Wölfe und besänftigen den süßen Geschmack. Kokosnussflocken Kardamom und Pfefferminze wirken kühlend auf Körper und Gemüt. Der Rohkakao besänftigt den bitteren und zusammenziehenden Geschmack, genauso wie dir Orangenzesten. Da die Wölfe durch das Feuer-Element sehr viel Hitze in sich tragen, die durch deren exzessiven und genussvollen Lebensstil oftmals noch begünstigt wird, tendieren sie nicht selten zu Entzündungen. Kurkuma und Kakao wirken entzündungshemmend, stärken das Herz und sind wahre Immunbooster.
Zurbereitung: Damit du Zeit gewinnen kannst, haben wir auch das Kapha-Porridge bereits vorgeröstet - jedoch nur mit sehr wenig Ghee. Du brauchst einfach nur noch 3-5 EL (je nach bevorstehender Aktivität) der Mischung in einen Topf geben, mit der doppelten Menge Pflanzenmilch aufgießen und ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen. Danach wegstellen und weitere 3 Minuten ziehen lassen. Solltest du auf Reisen sein oder aus einem anderen Grund keinen Herd in der Nähe haben, kannst du die Mischung natürlich auch einfach für mindestens 30 Minuten in der Milch deiner Wahl (am besten eine leichte Pflanzenmilch wie ungesüßte Hafermilch quellen lassen. Unsere Bären sollten Kuhmilch eher meiden, da diese schleimbildend wirkt.) Genießen und die energetisierenden Glücksboten in deinen Zellen aufnehmen.
Anregung: Unser Braunbär Porridge für Menschen mit Kapha Konstitution wird dir morgens dabei helfen, deinen trägen Stoffwechsel anzukurbeln und dein ausgeglichenes Gemüt mit der leichten Schärfe des Chai Masala zu entfachen. Nach dem Verzehr kann unser Braunbär motiviert, voller Tatendrank und mit positiven, indischen Schwingungen in den Tag starten. Bären neigen zu einem trägen Stoffwechsel, weshalb sie morgens auch nur frühstücken sollten, wenn sie wirklich ein Hungergefühl verspüren. Ansonsten die Mischung unkompliziert in ein To-go-Geschirr füllen, mit Pflanzenmilch aufgießen und auf dem Weg in die Arbeit quellen lassen. Für ein spätes Frühstück aufbewahren oder als späten Nachmittagssnack genießen.
Wissenswertes: scharf - bitter - zusammenziehend - warm - leicht - anregend - trocken balanciert Kapha aus. Die Bären unter uns, werden daher mit dieser Mischung bestens versorgt, ohne zuzunehmen. Leichte Getreideflocken und gepufftes Getreide bringen Leichtigekeit in das Porridge. Die Chai Gewürzmischung regt das Verdauungsfeuer an und bringt auch den Geist ins Tun. Flohsamenschalen sind reine Ballaststoffe und werden therapeutisch als Verdauungshilfe und bei Darmproblemen eingesetzt. (Achtung: immer ausreichend Flüssigkeit dazu einnehmen. Für Bären empfiehlt es sich ohnehin, gleich nach dem Aufstehen 1-2 Gläser abgekochtes Zitronen-Ingwerwasser zu trinken.) Die Kakaonibs schmecken bitter und zusammenziehend und schenken dem sensiblen Braunbären eine frühmorgendliche Portion an Glückshormonen.